Alles was sie über das Glaskeramik Kochfeld wissen müssen

Überblick der wichtigen Informationen zum Glaskeramik KochfeldEin Glaskeramik-Kochfeld ist im Allgemeinen auch unter dem Begriff Ceran-Kochfeld bekannt, wobei der Begriff Ceran lediglich von der Firma Schott als eingetragene Marke registriert ist.
Das Besondere an einem Glaskeramik-Kochfeld liegt in ihrer Funktionsweise. Glaskeramik hat die Eigenschaften, für Wärmestrahlung (zum Beispiel durch Infrarotlicht) eine besonders hohe Durchlässigkeit zu gewährleisten als auch eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit. Letzteres sorgt dafür, dass es um den markierten Bereich des Kochfeldes keine Erhitzung gibt.
In Kombination mit einem Induktions-Heizsystem und einem Glaskeramik-Kochfeld kommen weitere Vorteile hinzu:

  • Induktionsfelder erhitzen den gesamten Topf, also Boden als auch die Wände eines Topfes. Dadurch wird die Hitze für das Kochen gleichmäßiger verteilt.
  • Hinzu kommt, dass es kaum Energie an seine Umgebung abgibt und die Energieverschwendung fast bei null liegt.
  • Die Wärmequelle muss keine Energie für die Erhitzung der Zwischenschicht (z.B.: Gusseisen) aufwenden, weshalb weniger Energie verbraucht wird
  • Da es nicht auf die Erhitzung des Kochfeldes ankommt, kühlt dieser Bereich schneller ab und reagiert auch frühzeitiger
  • Die Reinigung und Pflege eines Induktions-Glaskeramik-Kochfeldes ist schneller und einfacher, als bei Gas- oder klassischen Kochplatten

Im Allgemeinen haben alle drei Heizarten (Induktionsherde mit Glaskeramik-Oberfläche, Gasherde und klassische Kochplatten) ihre unterschiedlichen Vorteile:

  • Klassische Kochplatten aus Gusseisen sind in ihrer Anschaffung meist am günstigsten
  • Gasherde haben die geringsten Energiekosten
  • Induktionsherde mit Glaskeramik-Oberfläche haben den geringsten Stromverbrauch und kochen am schnellsten.

Die Stiftung Warentest hat im September 2009 ihren letzten Test zum Thema Kochfelder veröffentlicht, in dem es vor allem um den Vergleich zwischen Strahlungsbeheizten Kochfelder und Induktionsbeheizten Kochfelder. Wichtigstes Kriterium des Tests war natürlich das Kochen an sich (50%), gefolgt von der Handhabung (30%). Für weniger wichtig wurden die Punkte Stromverbrauch (10%), Sicherheit und Geräusch (jeweils 5%) befunden.

Den Testsieger – in beiden Kategorien ein AEG-Electrolux – haben wir natürlich noch einmal genauer betrachtet und ihr könnt ihn in der Rubrik „AEG Kochfeld“ genauer betrachten. Daneben haben wir auch Kochfelder von weiteren namenhaften Herstellern eingebunden, damit sie sich ein besseres Bild von unterschiedlichen Kochfeldern mit Glaskeramik machen können.

Den vollständigen Artikel können sie sich hier direkt von der Seite von Stiftung Warentest als (PDF) downloaden.

Jeder Hersteller hat dabei patentierte Technologien. Der Trend jedoch zeigt deutlich, dass die Glaskeramik-Kochfelder immer häufiger mit LED-Displays zur Temperaturanzeige genutzt werden und die Temperaturen individueller nach Art des Kochens gesteuert werden können.